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Heidekraut: genügsame Blütenstars

Besenheide (Calluna) 

Die Calluna ist anspruchslos, pflegeleicht und robust – sie verleiht dem Garten eine schöne Blütenfülle und leuchtet das ganze Jahr über in tollen Farben. Wer selbst Heidekraut anlegen möchte, sollte im Herbst damit beginnen.

Blumen, Pflanzen und alles rund um den Garten in Schechen | Rosenheim: Gartenbau Wittmann

Wir, Maria und Markus Wittmann heißen Sie auf unserer Homepage herzlich willkommen. Unser hochmoderner Produktionsbetrieb ist spezialisiert auf Topfpflanzen, die Sie durch alle Saisons begleiten.
Auf 17.500 qm Hochglasfläche und 10.000 qm Freilandfläche produzieren wir von der bewurzelten Jungpflanze über Rohware bis hin zur Fertigware jährlich ca. 120 Kulturen.
Sie möchten mehr über uns und unsere Produkte erfahren? Wir laden Sie ein, sich auf unseren Seiten umzusehen.

 

Die besten Gartentipps für den November

Auch wenn es schwerfällt, nach den sonnigen Herbsttagen mit reicher Ernte und schöner Farbenpracht an das Ende der Gartensaison zu denken – der November beendet das Gartenjahr. Die Voraussetzungen für die neue Saison sollten jetzt alle geschaffen sein bzw. vollendet werden.
Das neblige Streulicht lässt manchen Strauch noch in einem kräftigen Rot oder Goldgelb leuchten. Eine ruhige Stimmung mit eigenem Licht verbreitet sich im Garten. Auch in diesem Monat kann es noch überraschend schöne Tage geben. Es kommt nur auf die eigene Sichtweise an.

Jetzt haben die verschiedenen Gräser ihren Auftritt. Der Raureif zeigt sich nun besonders schön an ihren Strukturen und somit kommen die Gräser besonders zur Geltung. Interessant dazu sind auch Calocephalus („Stacheldraht“), Calluna vulgaris, Euonymus, Gaultheria, Gräser Mix, Hebe armstrongii „Green Globe“ und verschiedene Sedum-Arten. Für drinnen an einem kühlen Platz werden jetzt schöne Cyclamen-Arten (Alpenveilchen) angeboten.

Beim Aufräumen im Garten sollte man bedenken, dass nicht zu viel aufgeräumt und weggeputzt wird, denn Kompost-Ecken, Laubhaufen, Holzhaufen und dergleichen bieten winterliche Zuflucht für Igel, Kröten und andere Kleintiere des natürlichen Gartens.

Auch für die Vögel wird jetzt das Futterhäuschen angebracht. Die meisten Sträucher sind geschnitten, aber Samenstände von Sträuchern wie z.B. Rudbeckien oder Hagebutten werden von unseren gefiederten Freunden noch gerne als Futterquelle aufgesucht. Diese Sträucher können etwas später entfernt werden, wenn der Frost sie zermürbt hat.

Beachten Sie auch unser   Herbstsortiment


Vorbereitungsarbeiten für den Spätherbst und Winter

Pflanzzeit

Blumenzwiebeln und umzusetzende Stauden müssen im November im Boden sein. Sie werden werden langsam abgehärtet und gedeihen im nächsten Jahr besonders gut. Empfindliche Gewächse pflanzt man aber besser im Frühjahr. Für Bäume, Stauden, Sträucher, Hecken und Rosen ist jetzt Pflanzzeit.

Größere Umgestaltungen im Garten sollten soweit abgeschlossen sein, damit die Pflanzen noch vor dem Frost anwachsen können. Solange der Boden nicht gefroren ist, kann man im Garten noch bauen. Teiche können noch angelegt werden.

Gute Erde ist entscheidend

Ungeeigneter Boden ist meistens die Ursache für schlechten Pflanzenwuchs und Krankheiten. Jetzt ist die beste Zeit, den Boden zu verbessern. Leichten, sandigen Boden sollte man nicht umgraben, sondern nur mit der Gartengabel lockern und mit Mist oder halb verrottetem Kompost anreichern. Bei schweren tonig-lehmigen Böden ist das Umgraben nötig. Bei dieser Gelegenheit können gleich Unkrautwurzeln gründlich beseitigt werden.

Urgesteinsmehl ausbringen verjüngt die Erde. Es ähnelt in der Zusammensetzung einer mineralreichen Vulkanerde, welche bekanntlich besonders fruchtbar ist. Keinesfalls herumliegendes Laub in den Boden einarbeiten, es entzieht ihm beim Verrotten sehr viel Stickstoff. Im Zweifel kann mit Bodenproben eine Nährstoff-Analyse gemacht werden.

Richtiges Düngen und Gießen

Zu üppiges Düngen und Trockenheit im Spätherbst und Winter sind die häufigsten Ursachen für Schäden an Gartenpflanzen. Düngemittel sollten daher jetzt sparsam verwendet werden - mit Ausnahme der Bodenverbesserung durch Stallmist, Humus und Urgesteinsmehl. Winterharten Gartenpflanzen jetzt nicht mehr Stickstoff, sondern Kali betonten Volldünger geben; somit reifen die Pflanzen besser aus.

Immergrüne Gehölze, besonders Thuja, Pflanzen in Kübeln und neu gesetzte Gewächse verdunsten auch im Winter viel Wasser. Deshalb müssen sie im Spätherbst mehrmals kräftig gegossen werden. Auch im Winter an frostfreien Tagen immer mal wieder gießen.

Gefahren im Winter, Kälte, Wintersonne, Schädlinge

Die meisten unserer Gartenpflanzen sind ausreichend winterhart, so dass sie ohne besonderen Schutz die kalte Jahreszeit überstehen. Aber einige, welche ursprünglich aus wärmeren Klimazonen stammen, vertragen harte Winter nicht gut. Azaleen, Bambus, Hibiskus, Kamelien, Rhododendren, Rosen und viele Kletterpflanzen benötigen einen entsprechenden Winterschutz. Dazu wird der Wurzelbereich mit einer dicken Schicht aus Laub oder Stroh abgedeckt und die Pflanzen in Schilfmatten oder Tannenreisig so eingepackt, dass sie noch atmen können. Rosen sollten zusätzlich bis über die Veredelungstelle mit Erde angehäufelt werden. An sonnigen Stellen schützt man Stauden und Immergrüne am besten durch eine Lage Fichtenzweige vor der Wintersonne, damit die Pflanzen nicht verfrüht austreiben.

Kübelpflanzen, welche im Freien überwintert werden, sollen nahe an eine schützende Hauswand gebracht werden. Die Töpfe stellt man auf Holzleisten, damit sie nicht am Boden festfrieren. Am besten in einem großen Übertopf oder Jutesack. Zwischen Topf und Ummantelung wird eine dicke Schicht Laub, Stroh, Styropor, Noppenfolie gesteckt.

Ziergräser und Rasen

Die Ziergräser sind unterschiedlich winterhart. Meist leiden sie im Winter unter der Nässe. Große Horste des Grases werden am Schopf zusammengebunden; das schützt einigermaßen vor Nässe von oben. Der Rasen wächst weiter, solange es die Witterung zulässt und muss deshalb immer noch gemäht werden.

Teiche winterfest

Der Gartenteich muss nun entschlammt und das Herbstlaub entfernt werden. Stauden am Teichrand, können geschnitten werden. Hechtkraut, Pfeilkraut und Scheinkalla erhalten einen Winterschutz.

Bei Wasserpflanzen lässt man die Halme ein wenig über die Wasseroberfläche stehen, das trägt zur Sauerstoffversorgung des Wassers bei, wenn der Teich zufriert. Schilf und Rohrkolben werden erst im kommenden Frühjahr zurückgeschnitten. Kleine Seerosen, Wasserhyazinthen und Wassersalat sollen im Haus überwintern.

Die Teichtechnik: Außenpumpen und Filter reinigen und dann trocken überwintern. Tauchpumpen verbleiben in frostfreien Tiefen des Teichs oder notfalls in einem mit Wasser gefüllten Eimer im Haus. Ein Eisfreihalter mit Pumpe verhindert auch bei strengem Frost das Zufrieren des Teiches.

Zimmerpflanzen

Viele Zimmerpflanzen, vor allem blütenlose, legen in der dunklen Herbst- und Winterzeit naturgegeben eine Wachstumspause ein. Man darf sie nicht zum Wachsen drängen, also nur vorsichtig gießen und nicht mehr düngen.

Alpenveilchen und vor allem Azaleen haben jetzt ihre Hauptsaison. Die Azalee ist eine der schönsten Winterblüherinnen, ist jedoch sehr kalkempfindlich. Zum Gießen und Besprühen unbedingt nur entkalktes Wasser verwenden. Reichlich gießen und den Pflanzen gelegentlich ein ganzes Tauchbad gönnen. An einem möglichst kühlen Ort erfreuen uns die Azaleen lange mit ihren traumhaften Blüten.


Gartenbau Wittmann: Maria und Markus Wittmann
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10.10.2014
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24.09.2014
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Mondkalender

Die besten Tage zum Blumengießen:

Vollmond:
6. November 2014    23:22:56

(alle Angaben ohne Gewähr)